Der „Bierbauch“ enthält gesundheitsgefährdendes Fett

03.07.2015 17:25

Häufig wird der Bierbauch belächelt oder auch mit Stolz getragen. Eines wird dabei nicht bedacht: Er enthält gefährliches Fett, das sich vor allem bei Männern im Bauchraum zwischen den Organen ablagert. Hierbei handelt es sich um sogenanntes viszerales Fett, das Hormone ausschüttet, die den Appetit anregen und so zu noch mehr Übergewicht führen. „Das viszerale Bauchfett sendet Entzündungsstoffe aus, die die Blutgefäße schädigen, Fettstoffwechselstörungen begünstigen und zu Diabetes beitragen können“, sagt Prof. Matthias Blüher, Adipositas- und Fettgewebeforscher an der Universität Leipzig. Außerdem steigt die Gefahr von weiteren Krankheiten wie beispielsweise Herzinfarkt. Neben dem BMI lässt sich die Art der Bauchfettverteilung anhand des „Waist-to-hip-ratio“, dem Verhältnis zwischen Taillen- und Hüftumfang genauer bestimmen. Zur groben Orientierung: Frauen sollten eine schmalere Taille als Hüfte haben, Männer an beiden Stellen etwa den gleichen Umfang. Lesen Sie hier mehr zum gesundheitsgefährdenden Bauchfett…

Transfette – Verbot in den USA

22.06.2015 16:32

Transfette stehen bei Ernährungsexperten schon lange in der Kritik. Die schädlichen Fettsäuren, die bei der industriellen Härtung von Pflanzenölen entstehen stellen eine erhöhte Gesundheitsgefahr dar, da ein hoher Konsum erwiesenermaßen zu einem erhöhten „schlechten“ LDL-Cholesterinwert führt. Dieser verursacht Arterienverkalkung und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankeheiten wie Arteriosklerose oder Herzinfarkt. Transfettsäuren kommen besonders in Fertigprodukten, Backwaren, Pommes und Süßigkeiten vor. In verschiedenen Ländern (u.a. Schweiz, Österreich, Dänemark) gibt es, anders als in Deutschland, bereits Höchstwerte für den Transfett-Gehalt sowie eine Kennzeichnungspflicht. In den USA setzt sich nun die Lebensmittelüberwachungsbehörde (FDA) für ein Verbot von teilgehärteten Fetten ein, um die Bildung von Transfetten in Lebensmitteln zu verhindern. Lesen Sie hier mehr zu den gesundheitsgefährdenden Transfettsäuren…

Ernährung in der Schwangerschaft – nur wenige Einschränkungen

19.06.2015 17:30

Viele unterschiedliche Ratschläge verunsichern einige Frauen bezüglich der Ernährung in der Schwangerschaft. Grundsätzlich kann fast alles gegessen werden, was auch im Rahmen einer gesunden Vollwertkost empfohlen wird; einige Hinweise sollte man jedoch berücksichtigen. Besonders wichtig ist die Versorgung mit allen notwendigen Nährstoffen für Mutter und Kind, die an erster Stelle durch viel Obst und Gemüse erreicht wird. Hier sollte lediglich darauf geachtet werden, dass man die Produkte selbst zubereitet, gründlich wäscht und nicht zu abgepacktem Obst oder Salat greift. Dieses kann mit schädlichen Keimen verunreinigt sein. Fleisch liefert Eisen, Jod und Proteine muss aber, genauso wie Fisch, gut durchgegart sein. Aufgrund von Geschmacksverstärkern und Zuckerzusatz sollten Fertiggerichte nur wenig verzehrt werden, um auch Übergewicht vorzubeugen. Dieses kann zu Bluthochdruck führen. Dieses kann mit schädlichen Keimen verunreinigt sein. Fleisch liefert Eisen, Jod und Proteine muss aber, genauso wie Fisch, gut durchgegart sein. Aufgrund von Geschmacksverstärkern und Zuckerzusatz sollten Fertiggerichte nur wenig verzehrt werden, um auch Übergewicht vorzubeugen. Dieses kann zu Bluthochdruck führen. Lesen Sie hier mehr zur empfohlenen Ernährung in der Schwangerschaft…

Wachsendes Übergewicht: Prävention an Schulen gefordert

19.05.2015 16:30

In Europa breiten sich Übergewicht und Adipositas immer weiter aus. Thomas Hulisz, Leiter des Adipositas-Zentrums in Bochum, fordert anlässlich des Europäischen Adipositas-Tages eine bessere Prävention insbesondere für Kinder. So empfiehlt er mindestens 5-mal in der Woche Schulsport. Außerdem solle die Ernährung im Unterricht eine größere Rolle spielen, da es bisher deutlich an Aufklärung mangele. Auf die Gefahren von Fettleibigkeit und starkem Übergewicht soll der Europäische Adipositas-Tag aufmerksam machen. So besteht bei Übergewichtigen ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte. Außerdem ist die Gefahr größer, an Herz-Kreislaufkrankheiten wie Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken. Lesen Sie hier mehr zur Prävention von Übergewicht bei Kindern…

EU-Parlament diskutiert: Kalorienangaben auf alkoholischen Getränken

01.05.2015 16:20

Für Experten ist bereits klar, dass Alkohol ein Dickmacher ist. Immerhin liefert ein Gramm etwa 7 Kalorien. Zum Vergleich: Fett enthält 9 Kalorien pro Gramm. So enthält ein Glas Wein etwa 130 Kalorien, ein Hefeweizen 215 Kalorien und Cocktails liefern bekanntermaßen weit mehr Kalorien. Bereits 2011 zeigte eine Studie, dass lediglich zwei Gläser täglich bei Männern ein höheres Gewicht fördert. Das EU-Parlament entscheidet daher nun darüber, ob auf alkoholischen Getränken zukünftig die Kalorienangaben stehen sollen, um den Verbraucher besser zu informieren. Darüber hinaus ist aber auch zu beachten, dass Alkohol appetitanregend ist und auch dadurch zu Übergewicht führen kann. Lesen Sie hier mehr zu Alkohol als Dickmacher…

Die Zukunft unserer Ernährung: Personalisiert und auf die Gesundheit abgestimmt

16.04.2015 15:25

Ernährungsgewohnheiten befinden sich immer im Wandel. So zeigt sich bereits seit einiger Zeit der Trend zu vegetarischer und veganer Ernährung – teilweise mit dem Hintergrund von Nachhaltigkeit und ethischem Bewusstsein. Forscher des Nestlé Zukunftsforums haben nun in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut „TNS Infratest“ die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen unter die Lupe genommen. Die repräsentative Umfrage „Wie is(s)t Deutschland 2030?“ mit 1.029 Verbrauchern kam zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2030 vermehrt Insekten und Algen als Proteinquelle dienen werden. Außerdem werde mehr Wert auf regionale Produkte gelegt. Vorgestellt wurden fünf verschiedene Zukunftsszenarien, die nach ihrer Wahrscheinlichkeit beurteilt wurden. Nach Einschätzung der Befragten ist „ressourcenschonende Ernährung in einer werteorientierten Gesellschaft“ das wahrscheinlichste der vorgestellten Szenarien. Laut Experten des Nestlé Zukunftsforums rückt außerdem personalisierte Ernährung in den Vordergrund. Sequenzierungsmöglichkeiten bereiten zudem den Weg einer engen Zusammenarbeit von Ärzten, Ernährungsberatern und Fitnesstrainern, die eine personalisierte, individuelle Gesundheit des Einzelnen ermöglichen. Lesen Sie hier mehr zu unserer Ernährung der Zukunft…

Vegane Ernährung: Backen ohne Eier gelingt

05.04.2015 11:40

Viele Menschen verzichten z. B. aus gesundheitlichen Gründen auf Eier und auch in der veganen Ernährung kommen sie nicht vor. Vor allem beim Backen kann man Eier aber gut ersetzen und erhält dennoch leckeres Gebäck. Alternativen bieten beispielsweise eine zerdrückte reife Banane, Apfelmus oder gemahlene Leinsamen. Mit diesen Zutaten lassen sich Eier in Kuchen- und Gebäckrezepten einfach ersetzen und das Backen gelingt trotzdem. Lesen Sie hier mehr zum Thema Backen ohne Eier…

Orangensaft ist gesünder als die ganze Frucht

25.03.2015 16:20

Eine aktuelle Studie der Universität Hohenheim widerlegt Vorbehalte gegenüber Orangensaft, der in jüngster Vergangenheit aufgrund seines hohen, wenn auch natürlichen Zuckergehaltes seinen guten Ruf eingebüßt hat. Ernährungsberater empfehlen nach Aussage der Forscher mehr den Verzehr ganzer Orangen. Für die Studie wurden in einem in vitro-Modell Verdauungsprozesse des menschlichen Körpers simuliert. Bei dem Vergleich von drei verschiedenen Fruchtsäften mit dem aus der Frucht selbst zeigte sich, dass die wertvollen Carotinoide aus den Säften potentiell bis zu viermal besser für den Körper verwertbar sind, als aus der Frucht. Pasteurisierter Saft, der häufig als „Premiumsaft“ im Kühlregal erhältlich ist, schnitt dabei am besten ab. Aus diesem Grund ist Orangensaft in Maßen gesund, da die Inhaltsstoffe vom Körper besser aufgenommen und verstoffwechselt werden können. Lesen Sie hier mehr zur neuen Einschätzung des gesunden Orangensaftes…

Fasten ist bei über 50 % der Deutschen beliebt

18.02.2015 17:27

Im Rahmen einer repräsentativen Forsa-Studie im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit gaben 56 Prozent der Befragten an, dass sie schon einmal aus gesundheitlichen Gründen gefastet hätten. Sie verzichteten dabei über mehrere Wochen auf verschiedene Lebensmittel wie Süßigkeiten, Fleisch aber auch auf Zigaretten, Fernsehen und Autofahren. Nach Angaben der Umfrage fasten vor allem Personen mit höherem Schulabschluss sowie mehr Männer als Frauen (62 Prozent). Um aus der großen Anzahl von Fastenmöglichkeiten zu wählen, ist zunächst eine Zielsetzung von Vorteil. Wer mit dem Fasten eine Gewichtsabnahme erreichen möchte, kann aber nicht unbedingt auf nachhaltigen Erfolg hoffen. „Für einen dauerhaften Gewichtsverlust ist eine gleichzeitige Ernährungsumstellung in Kombination mit Bewegung nötig“, so Ursula Marschall, leitende Medizinerin der Barmer GEK. Lesen Sie hier mehr zum beliebten Fastenritual…

"Heideniere" ist Kartoffel des Jahres 2015

13.02.2015 17:25

Am 13.02.2015 hat Renate Künast, Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses Recht und Verbraucherschutz, bekannt gegeben, dass die „Heideniere“ zur „Kartoffel des Jahres“ 2015 gewählt worden ist. Da sie besonders gut schmeckend sei, hat die niedersächsische Sorte, die ihren Namen ihrer Ähnlichkeit zum menschlichen Organ verdankt, die Wahl in diesem Jahr gewonnen. Um auf die Vielfalt von Kartoffelsorten aufmerksam zu machen, wird seit 2006 der Titel jährlich vergeben. Auch aus gesundheitlicher Sicht sind Kartoffeln wertvoll: Wissenschaftlich belegt ist die blutdrucksenkende Wirkung von blauen Kartoffeln. Außerdem zählen Kartoffeln aufgrund ihres moderaten Kaloriengehalts nicht zu „Dickmachern“ und enthalten neben Mineralstoffen und Spurenelementen besonders hochwertiges Eiweiß sowie viele B- und C-Vitamine. Lesen Sie hier mehr zu der gesunden Knolle des Jahres…

Fit werden in der Mittagspause

12.02.2015 11:40

Ihre Mittagspause gestalten die meisten Arbeitnehmer im immer gleichen Trott: mit dem Gang zur Kantine und einem Essen, das womöglich schwer im Magen liegt. Doch man kann die Pause auch abwechslungsreicher gestalten und auch einiges für seine Gesundheit tun. Neben Nickerchen, Weiterbildung und einem besinnlichen Gebet liegt sportliche Betätigung im Trend. Fühlt man sich nach dem Essen häufiger müde und schlapp, kann man sinnvolle Sportangebote nutzen. In vielen Städten gibt es Kurse und 30-Minuten-Workouts, die speziell zur Mittagszeit angeboten werden. Auch einige Firmen haben mittlerweile Fitnesskurse in ihr Angebot aufgenommen. Mit einem Snack kann man danach mit mehr Leistung in den Nachmittag starten. Lesen Sie hier mehr zu Möglichkeiten der Mittagspausengestaltung…

Fett in Maßen genießen

09.02.2015 11:45

Zu viel Fett führt zu Übergewicht, doch trotzdem sollte man es nicht meiden. Die Deutsche Leberstiftung erklärt, dass zu viel Fett die Leber schädigt, da sich Fett in der Zelle einlagert. Das führt dann zu einer Fettleber und die Leber kann sich wiederum entzünden. Daher sollte man regelmäßig seine Leberwerte beim Hausarzt kontrollieren lassen, denn im schlimmsten Fall kann es bei einer Lebererkrankung zu Leberzellkrebs kommen. Außerdem sind zu viele gesättigte Fettsäuren schlecht für den Fettstoffwechsel, führen zu Übergewicht und eine Folge können Herz-Kreislauf-Krankheiten sein. Es bieten sich daher vor allem ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlichen Fetten und Fischen an. Denn Fettsäuren sind nicht nur lebensnotwendig, sondern, im Falle der ungesättigten Fettsäuren, auch gut für niedrige Cholesterinwerte, um Schlaganfälle zu vermeiden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt täglich 60g bis 80g Fett in der Nahrung. Lesen Sie hier mehr zur richtigen Menge Fett…

150 Jahre Genetik

04.02.2015 17:19

1856 führte Gregor Mendel Kreuzungen mit verschiedenen Erbsensorten durch, um eine mögliche Gesetzmäßigkeit bei der Vererbung von Eigenschaften festzustellen. Seine gesammelten Daten von über 10.000 Pflanzen wertete er dann mit verschiedenen Methoden aus. Aus den Experimenten ergaben sich die Mendelschen Regeln, die Mendelsche „Uniformitätsregel“ der ersten Generation und die „Spaltungsregel“ der zweiten Generation sowie die „Unhabhängigkeitsregel“. Es werden also über Generationen unveränderte Einheiten, welche man heute als Gene kennt, weitergegeben. Erst 1900 wurde Mendels Vererbungslehre von anderen Forschern, die angeblich unabhängig von Mendel zu den gleichen Ergebnissen gelangten, bestätigt. Gregor Mendel schuf somit die Grundlage für die Vererbungsgesetze und ist einer der bedeutendsten Forscher. Lesen Sie hier mehr zum Jubiläum der Genetik…

Moderates Joggen für ein längeres Leben

03.02.2015 17:18

Wenn man gesund bleiben will, sollte man regelmäßig Sport treiben, doch kommt es beispielsweise beim Joggen auch auf das Tempo an. Eine Langzeitstudie aus Dänemark stellte anhand von 1098 Joggern und 413 Nicht-Joggern fest, dass moderates Joggen gesünder ist als exzessives Joggen. Moderates Joggen erhöht nicht nur die Lebenserwartung, sondern senkt auch zusätzlich das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erläutert der Forscher Peter Schnohr vom Frederiksberg-Hospital in Kopenhagen in der Studie. Joggen ist demnach dann langzeitig gesundheitsfördernd, wenn leicht gejoggt wird. Wie die Ergebnisse einer weiteren US-amerikanischen Studie zeigen, genügen schon täglich kurze Laufeinheiten von ein paar Minuten, um das körperliche Wohlbefinden zu bessern. Wenn man nicht joggen möchte, bietet sich auch ein Spaziergang von einer viertel Stunde an. Lesen Sie hier mehr zum moderaten Joggen…

Proteine und deren Gestalt wiederherstellen

27.01.2015 16:30

Langes und bei hohen Temperaturen Kochen von Eiern zerstört nicht nur Proteine, sondern auch Biomoleküle. Doch lassen sich zum Beispiel im Labor denaturierte Proteine in kurzer Zeit wiederherstellen. Dieses Wiederherstellen der ursprünglichen Gestalt dient vor allem der pharmazeutischen Industrie, welche für Impfstoffe spezielle Mengen von Proteinen herstellen. Das an gekochten Hühnereiern neu entwickelte Verfahren von Gregory Weiss und seinen Kollegen an der University of California in Irvine soll in Zukunft dabei eine Hilfe sein. Dabei wird das Eiweiß verflüssigt und zentrifugiert, sodass sich aus der Flüssigkeit ein Film an der Glaswand setzt. Mit Hilfe der Schwerkraft lösen sich dann die Aminosäuren und setzen sich dann selbstständig zu einem neuen Protein zusammen. Laut den Forschern „könnte [das Verfahren] die industrielle Produktion von Proteinen revolutionieren“. Lesen Sie hier mehr zum entkochten Ei…

Lebenserwartung durch körperliche Aktivität erhöhen

15.01.2015 17:15

Jährlich sind 676.000 Todesfällen in Europa auf Bewegungsmangel zurückzuführen, während 337.000 Fälle dem Übergewicht zuzuschreiben sind. Forscher der britischen Universität Cambridge führten eine Studie durch, in der sie anhand von 334.161 Europäerinnen und Europäern die Auswirkungen von Übergewicht und Bewegungsmangel auf den Körper und die Lebensdauer beobachteten. Dies zeigte, dass aus moderater täglicher Aktivität eine niedrigere Sterblichkeitsrate resultiert. Um seine Lebenserwartungen zu steigern, ist bereits geringe körperliche Aktivität am Tag ausreichend. Schon 20 Minuten täglich können positive Veränderungen erzielen, wobei empfohlen wird, mehr für seine Gesundheit zu leisten. Lesen Sie hier mehr zum gefährlichen Herumsitzen…

Die Genetik von Übergewicht

29.12.2014 16:30

Die Nachhaltigkeit einer Diät oder Ernährungsumstellung ist zu großen Teilen in der Genetik verankert. Matthias Bühler, Endokrinologe an der Universität Leipzig erklärt: „Das Gen, das bislang am stärksten mit Übergewicht in Verbindung steht, heißt FTO und wird vor allem im Gehirn aktiviert.“ Nach seinen Angaben wird Übergewicht zu 30 bis 70 % vererbt. Dies zeigt sich auch in Zwillingsstudien, wie sie im amerikanischen Zentrum für Ernährungsmedizin in Baton Rouge (USA) durchgeführt wurden. 48 Tage lang nahmen 12 Zwillingspaare täglich 1000 Kilokalorien mehr als üblich. Der Unterschied zwischen den zwölf Paaren fiel hierbei bedeutend aus: Die Zwillinge nahmen zwischen vier und 13 Kilo zu. Die Forschung zur Genetik bei einer Gewichtsreduktion befindet sich noch in ihren Anfängen, es gibt allerdings bereits Gentests, die eine auf die Genetik abtgestimmte Diät empfehlen können. Lesen Sie hier mehr zur Genetik von Übergewicht…

Hoher Zuckerkonsum führt zu Übergewicht und Diabetes

19.12.2014 16:20

Weihnachtszeit ist die Zeit der Süßigkeiten und dies nimmt der US-amerikanische Pädiatrie-Professor Robert Lustig zum Anlass, vor hohem Zuckerkonsum zu warnen. Dieser sei nämlich Gift und führe nicht nur zu Übergewicht, sondern auch zu weiteren Erkrankungen wie Fettsucht, Herzkrankheiten und Leber- und Stoffwechselproblemen. In den USA entfallen heute allerdings etwa 15 bis 18 % der täglichen Kalorienzufuhr allein auf Zucker; früher waren es nur etwa 3 bis 4 %. Besonders problematisch sei neben gezuckerten Getränken wie Limonade und Cola versteckter Zucker in Müsli, Salatdressings und Fertigprodukten. In den USA sind mittlerweile mehr als ein Drittel aller Erwachsenen und etwa 17 % der Kinder und Jugendlichen fettleibig. Ebenso steigen Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen. Professor Lustig fordert daher einen deutlich eingeschränkten Zuckerkonsum, der zum großen Teil Schuld an dieser Gesundheitskrise sei. Lesen Sie hier mehr zu dem „Giftstoff“ Zucker…

Übergewicht: Bauchfett ist besonders ungesund

09.12.2014 13:08

Haben Übergewichtige übermäßig Bauchfett, kann dies Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes fördern. Anders als subkutanes, von außen sichtbares Fett an Hüfte und Oberschenkeln, ist das sog. viszerale Fett um Organe wie Darm und Leber stoffwechselaktiv, das sich unter anderem auf den Blutdruck und die Insulinfreisetzung auswirkt. Daher ist bei Übergewicht neben dem Body-Mass-Index (BMI) auch die Messung des Bauch- bzw. Taillenumfangs wichtig. Liegt dieser bei Männern unter 94 cm und bei Frauen unter 80 cm, besteht nur ein niedriges Risiko. Liegt der Umfang aber über 102 cm bzw. 88 cm, hat das Bauchfett einen kritischen Wert erreicht und sollte nach Möglichkeit reduziert werden. Da das Bauchfett so stoffwechselaktiv ist, reagiert es schnell auf gesunde Ernährung und Sport und kann gut abgebaut werden. Lesen Sie hier mehr zu den Risiken von Bauchfett…

Mit Rapsöl den Cholesterinspiegel senken

08.12.2014 15:15

Wie weitläufig bekannt ist, wirkt sich die olivenölhaltige mediterrane Ernährung positiv auf die Gesundheit aus und soll beispielsweise Bluthockdruck und Diabetes Typ-2 vorbeugen. Möglicherweise ist Rapsöl, das von Nordeuropäern in höherem Maße konsumiert wird, hierfür noch besser geeignet. Eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE), an der 18 übergewichtige Männer zwischen 39 und 63 Jahren teilnahmen, zeigte, dass der LDL-Cholesterinspiegel der „Rapsöl-Gruppe“ innerhalb von vier Wochen gesenkt und die Leberwerte verbessert werden konnten. Die Forscher äußerten aber, dass weitere Studien mit deutlich mehr Probanden notwendig seien, um die Ergebnisse eingehender zu analysieren. Lesen Sie hier mehr zu den gesundheitsförderlichen Effekten von Rapsöl…

Kochen und Essen ist Hobby vieler Übergewichtiger

05.12.2014 16:30

Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“ ergab, dass knapp die Hälfte der Frauen und Männer, die sich selbst als übergewichtig einschätzen, Kochen und Essen als Hobby bezeichnen. Für die Umfrage wurden 1104 Frauen und 1061 Männer ab 14 Jahren nach ihren Essgewohnheiten befragt. Deutliche Unterschiede zeigten sich hierbei zwischen Frauen und Männern: Während für Frauen besonders zu viele Süßigkeiten die Ursache von Übergewicht sind (57,4 %, Männer: 49 %), ist bei Männern häufig Fettes und Frittiertes (50,7 %, Frauen: 32,9 %) sowie Fastfood (37,1 %, Frauen: 21,8 %) der Grund für ihr Übergewicht. Einen ganz anderen Grund als falsche Ernährung sehen dagegen 18,1 % der Frauen und Männer als Ursache: Sie geben an, dass Medikamente, die eine Gewichtszunahme fördern, für ihr Übergewicht verantwortlich sind. Lesen Sie hier mehr zu der Umfrage bzgl. Ernährungsgewohnheiten und Übergewicht in Deutschland…

Studien weisen positive Wirkung veganer Ernährung nach

03.12.2014 15:09

Die vegane, rein pflanzliche Lebensweise wird immer bekannter und kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Studien zeigen, dass Veganer ein deutlich gesenktes Risiko haben, an Übergewicht, Typ-2-Diabetes und anderen auch durch Ernährung verursachten Krankheiten zu erkranken. Allerdings nahmen meist nur wenige Veganer an Studien, wie sie am Institut für alternative und nachhaltige Ernährung in Gießen durchgeführt werden, teil. Voraussetzung ist jedenfalls eine ausgewogene Ernährung und die gründliche Auseinandersetzung mit möglichen Nährstoffmängeln, da beispielsweise Vitamin B12 und Kalzium von Natur aus in pflanzlichen Lebensmitteln kaum vorkommen. Lesen Sie hier mehr zu den positiven Effekten veganer Ernährung…

Übergewichtige Mutter – übergewichtiges Kind: Schwangerschaft prägt Gewicht des Kindes

17.11.2014 14:30

Die Ergebnisse einer Studie des Universitätsklinikums Ulm, die auf der Medizinmesse Medica vorgestellt wurde, zeigen, dass Mütter bereits in der Schwangerschaft den Stoffwechsel ihrer Kinder negativ beeinflussen können. Die Forscher beobachteten für die Studie 1000 Kinder und ihre Mütter über einen Zeitraum von 8 Jahren von Beginn der Schwangerschaft. Es zeigte sich, dass die Kinder von übergewichtigen Müttern im Grundschulalter oft einen erhöhten Blutzuckerspiegel hatten, der das Risiko für Diabetes und Übergewicht erhöht; bei Kindern normalgewichtiger Mütter war dies nicht der Fall. Bei den meisten dieser Kinder wurde bereits in der Schwangerschaft im Nabelschnurblut eine erhöhte Insulinkonzentration festgestellt. Da es sich bei dieser angeborenen Stoffwechsel-Störung um einen andauernden Zustand handelt, raten die Forscher, werdende Mütter insbesondere auf eine gesunde Lebensweise hinzuweisen. Lesen Sie hier mehr zu den Studienergebnissen über Schwangere, die das Gewicht ihrer Kinder prägen…

Rapider Anstieg von Diabetes-Erkrankungen

14.11.2014 16:20

Zum Welt-Diabetes-Tag gibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Ernüchterndes bekannt. Bei der Bekämpfung von Folgeerkrankungen an beispielsweise Augen und Nieren konnten Erfolge erzielt werden, jedoch hat die Diabetes-Prävention bis jetzt versagt. Zwischen 1998 und 2012 hat die Anzahl der Diabetespatienten um 38 % auf über 6 Millionen zugenommen. Verantwortlich für den rapiden Anstieg von Typ-2-Diabetes ist die wachsende Zahl übergewichtiger und adipöser Menschen. Die DDG fordert in diesem Zusammenhang eine national wirksame Lösung und spricht sich beispielsweise für täglichen Sport in der Schule und Steuern auf bestimmte Lebensmittel aus. Außerdem weist DDG-Präsident Erhard Siegel auf den gesundheitsökonomischen Aspekt der Problematik hin: Ein zunehmender Anstieg von Diabetes-Erkrankungen habe auch eine Zunahme von Kosten für die Patienten zur Folge. Aus diesem Grund sei entsprechendes Handeln in der Prävention notwendig. Lesen Sie hier mehr zum Anstieg von Diabetes-Erkrankungen…

Übergewicht: Über 50 % der Erwachsenen in Deutschland sind zu schwer

05.11.2014 17:03

Eine aktuelle Studie des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigt, dass in Deutschland inzwischen jeder zweite Erwachsene übergewichtig ist. Die aktuellen Werte sind im Vergleich zum Jahr 1999 deutlich angestiegen: Insgesamt hat sich der Anteil Übergewichtiger um 4 Prozentpunkte auf 52 % erhöht; Männer führen die Statistik derzeit mit 62 % an, Frauen folgen mit 43 %. Die Daten zum BMI der Befragten wurden der Mikrozensus-Zusatzbefragung von 2013 entnommen. Stark übergewichtig bzw. adipös (BMI über 30) waren insgesamt 17 % der Männer und 14 % der Frauen. Die Studie deckt sich mit der weltweiten Entwicklung zunehmenden Übergewichts, das hauptsächlich durch falsche Ernährung zustande kommt. In der Studie ist zudem aufgefallen, dass weitaus mehr stark Übergewichtige angaben, sie seien gesundheitlich beeinträchtigt – von den insgesamt 15 % sich krank fühlenden Personen waren 23 % der Männer und 21 % der Frauen adipös. Lesen Sie hier mehr zu der Studie über sich ausbreitendes Übergewicht…

Neue Studie: Zu viel Milch kann schädlich sein

29.10.2014 17:20

Eine aktuelle schwedische Studie stellt die positive Wirkung von Kuhmilch auf den Körper in Frage. Wissenschaftler der Universität Uppsala (SWE) sagen in der im Fachblatt „British Medical Journal“ veröffentlichten Studie aus, dass Menschen, die viel Milch trinken, früher sterben. Für die Studie wurden die Daten von etwa 60.000 Frauen und ca. 45.000 Männern analysiert und ausgewertet. Das Sterberisiko sei bei Frauen, die täglich 3 oder mehr Gläser Milch tranken um 93 % erhöht, die Gefahr für Knochenbrüche war ebenfalls erhöht. Die Forscher betonen allerdings, dass man aus diesen Ergebnissen noch keine Schlüsse ziehen und etwa neue Empfehlen aussprechen kann, da auch andere Faktoren zu den veränderten Risiken beigetragen haben können. Lesen Sie hier mehr zu den Studienergebnissen, die von den Risiken eines hohen Milchkonsums berichten…

Eiweißzufuhr: Die Bayerische Milchwirtschaft rät zu täglicher in kleinen Dosen

20.10.2014 16:23

Eiweiß ist wichtig für den Aufbau und den Erhalt unserer Muskulatur. Täglich sollten daher etwa 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht aufgenommen werden, was im Durchschnitt 50-55 Gramm entspricht. Die Landesvereinigung der Bayrischen Milchwirtschaft (LVBM) rät, diese Menge in kleinen Mengen über den Tag verteilt aufzunehmen, da das Eiweiß dann besser verdaut werden könne. 200 Gramm Magerquark enthalten beispielsweise bereits etwa 25 Gramm Eiweiß. Lesen Sie hier mehr zur Dosierung von Eiweiß…

Künstliche Süßstoffe begünstigen Diabetes

30.09.2014 14:30

Die Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen, dass künstliche Süßstoffe das Risiko einer Glukose-Intoleranz, die Vorstufe von Diabetes, erhöhen. Die israelischen Forscher haben festgestellt, dass künstliche Zuckerersatzstoffe die Darmflora verändern, so dass der Körper Kohlenhydrate wie Zucker nicht mehr richtig verarbeiten kann. Wer also Zucker durch andere Süßstoffe ersetzt, erhöht damit vermutlich sein Risiko für Diabetes, aber auch für Herz- und Gefäßkrankheiten. Neben Übergewicht und Bewegungsmangel können Süßstoffe, die weltweit am häufigsten als Lebensmittelzusätze verwendet werden, tatsächlich ein weiterer Risikofaktor sein, die derzeit als kalorienarme Alternative gelten. Als Faktor für die stets zunehmende Anzahl an Übergewichtigen und Diabetikern sollte der Gebrauch von Süßstoff geprüft werden. Lesen Sie hier mehr zu der Studie, die einen direkten Zusammenhang zwischen Süßstoffen und Diabetes herstellt…

Milch ist nicht so schlecht wir ihr Ruf

14.08.2014 16:24

Milch als Nahrungsmittel wird derzeit in einigen Kampagnen schlechter dargestellt , als sie tatsächlich ist. Ihr wird nachgesagt, mitverantwortlich für Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes und Herzinfarkte zu sein. Wissenschaftliche Studien können diesen Zusammenhang allerdings nicht bestätigen. So auch Gerhard Rechkemmer, Präsident des Max Rubner-Instituts, der bestätigt: „Milch ist weiterhin ein gutes Lebensmittel, um Kalzium aufzunehmen und die Knochen zu stärken.“ Allein um Gewicht zu verlieren, ist es daher nicht notwendig auf Milch zu verzichten. Rechkemmer weist sogar darauf hin, dass sich bei Personen, die viele Milchprodukte konsumieren, das Risiko für Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck verringert. Lesen Sie hier mehr zum Nahrungsmittel Milch…

Lebensmitteltest: Mariniertes Fleisch häufig belastet

14.08.2014

In einem aktuellen Test wurde festgestellt, dass mariniertes Fleisch, das in der Grillsaison sehr beliebt ist, häufig mit MRSA-Keimen (auch „Krankenhauskeime“ genannt) verunreinigt sind. Um sich vor Magen-Darm-Infektionen zu schützen, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), in der Küche besonders auf die Hygiene zu achten. So sollte man für rohe und gegarte Lebensmittel nicht die gleichen Arbeitsgeräte verwenden. In dem Test waren 14% der Proben belastet, getestet wurden Produkte aus Supermärkten und Discountern. Eventuelle Keime werden bei der Zubereitung abgetötet. Werden die Lebensmittel gut erhitzt (auf etwa 100 Grad, 70 Grad im Innern), besteht kaum noch Gefahr. Auch Schneidebretter und -messer sollten möglichst heiß abgewaschen werden. Lesen Sie hier mehr zu verunreinigtem mariniertem Fleisch…

Konsum von Salz und Zucker nur langsam einschränken

12.08.2014 17:08

Das von der Europäischen Union unterstützte Projekt SALUX hat in einer Vergleichsstudie gezeigt, dass in 12 Staaten der EU grundsätzlich zu viele ungesunde Geschmacksverstärker konsumiert werden: In verarbeiteten Lebensmitteln fanden sich während der dreijährigen Beobachtung meist mehr Salz, Zucker und Fette, als es die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt. Um negative Folgen für die Gesundheit und damit auch Volkskrankheiten wie Adipositas und Diabetes zu vermeiden, empfehlen Wissenschaftler der an der Studie beteiligten Universität Hohenstein, den Körper langsam von Salz und Zucker zu entwöhnen, damit keine negative Reaktion des Körpers zu vermeiden. Das Projekt SALUX setzt sich nun dafür ein, dass verarbeitete Lebensmittel in der EU weniger ungesunde Inhaltsstoffe wie Salz und Zucker enthalten. Lesen Sie hier mehr zur allmählichen Einschränkung von zuckerreichen Nahrungsmitteln…

Bis zu 80 Prozent der Senioren werden im Jahr 2030 übergewichtig sein

19.07.2014 17:38

In den kommenden Jahren wird es immer mehr ältere dicke und fettleibige Menschen in Deutschland geben. 2009 waren bereits 18,7 Prozent der über 50-Jährigen fettleibig. Bis 2030 sollen es 30-80 Prozent sein. Noch leben die meisten übergewichtigen Senioren in Spanien. Doch könnte Deutschland schon bald das Land mit den meisten fettleibigen älteren Menschen in Europa sein. Ursachen könnten eine verminderte körperliche Aktivität im Alter in Kombination mit einer falschen Ernährung sein. Mehr über die Entwicklung sowie Gründe für die steigende Fettleibigkeit bei Älteren erfahren Sie hier...

Wertvolle Pflanzenöle für eine gute Gesundheit

20.06.2014 15:30

Eine gesunde Ernährung sollte sich neben Kohlenhydraten und Proteinen zu etwa 30 % aus Fett zusammensetzen. Von besonderem Wert sind hierbei einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die die Konzentration des negativen LDL-Cholesterins senken. Dies unterstützen zudem Omega-6-Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren hingegen stehen im Verdacht, das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall zu erhöhen. Nicht nur auf die Sorte, auch auf die Verwendung der unterschiedlichen Öle sollte man achten: Kalt kann man alle Pflanzenöle verwenden, beim Erhitzen können allerdings wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine verloren gehen. Native Öle sind sogar so hitzeempfindlich, dass die Fettsäuren zerfallen und die auf Dauer gesundheitsschädlichen Transfettsäuren entstehen können. Lesen Sie hier mehr zu gesunden Ölen und deren Verwendung beim Kochen…

Mangelernährung kann die Darmflora nachhaltig schädigen

05.06.2014 11:23

US-amerikanische Wissenschaftler berichten im Fachmagazin „Nature“, dass Mangelernährung sich dauerhaft negativ auf die Darmflora auswirken kann. Der gesundheitliche Schaden, der infolge des Fehlens von Vitaminen und Mineralstoffen verursacht wird, bleibt lebenslang bestehen, da die Darmflora so stark geschädigt ist, dass es auch nach einer Umstellung auf eine ausgewogene Kost zu keiner Verbesserung im Darm kommt. Vorerst mangelernährte Kinder sind auch nach einer Ernährungsumstellung meist leichter und kleiner als ihre Altersgenossen. Mehr Details zu der Studie erfahren Sie hier…

Jeder zweite Erwachsene und jedes 5. Kind in Deutschland ist zu dick

29.05.2014 17:34

Eines verbindet die Menschen auf der ganzen Welt: Sie werden immer dicker. Dieser Trend ist nicht nur hier in Deutschland zu erkennen, wo mittlerweile jeder Zweite übergewichtig ist, sondern auch in anderen Entwicklungs- und Industrieländern auf der ganzen Welt. Noch 1980 wogen 857 Millionen Menschen weltweit zu viel, heute sind es schon 2,1 Milliarden. Besonders besorgniserregend ist, dass hierzulande auch jedes 5. Kind und Jugendlicher zu viel auf die Waage bringt. Eine aktuelle Übersichtsstudie hat Daten aus über 180 Ländern ausgewertet und den BMI von Menschen aus aller Welt verglichen. Lesen Sie hier mehr über die Entwicklung von Übergewicht weltweit und dessen Folgen...

Verzehr von Ballaststoffen langsam steigern

08.04.2014 15:53

Das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) rät im Rahmen einer Ernährungsumstellung dazu, die Aufnahme von Ballaststoffen nur schrittweise zu erhöhen. Hat jemand vor der Umstellung nur wenige Ballaststoffe über Vollkornprodukte, Obst und Gemüse zu sich genommen, kann ein plötzlicher Anstieg zu Bauchschmerzen und Druckgefühlen führen. Außerdem sei es ratsam, bei einer Steigerung von Ballaststoffen, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, da sie für die Darmtätigkeit nur dann förderlich sind, wenn sie im Darm aufquellen können. Lesen Sie hier mehr zu gesunden Ballaststoffen und in welchen Nahrungsmitteln sie enthalten sind…

Lebensmitteltest: Vegane Lebensmittel oft zu fettig und zu salzig

03.04.2014 15:50

Die Verbraucherzentrale Hamburg testete in einem Marktcheck vegane Lebensmittel und kam zu enttäuschenden Ergebnissen: In vielen Produkten war zu viel Fett enthalten, fünf wiesen einen zu hohen Salzgehalt auf. Auch waren nicht alle Zutaten nachhaltig produziert. So enthielt ein Walnussbrotaufstrich nur 2,5 % Walnussöl, daneben aber gesättigte Fettsäuren aus Palm- und Kokosöl. Von den getesteten Produkten vielen im Test fünf wegen gesättigter Fettsäuren durch. Außerdem merken die Verbraucherschützer an, dass einige Nährwertangaben noch Lücken aufweisen und die Angaben erst 2016 gesetzlich verpflichtend sind. Die Verbraucherzentrale rät daher dazu, bestimmte vegane Fertigprodukte nicht zu häufig auf dem Speiseplan zu haben, da diese verarbeiteten Produkte weit weniger natürlich sind als angenommen. Lesen Sie hier mehr zu dem Test, der Inhaltsstoffe veganer Lebensmittel aufdeckt…

Forscher raten zu mehr Obst und Gemüse am Tag

31.03.2014 15:48

Eine neue Studie aus Großbritannien rüttelt am 5-am-Tag-Prinzip: Forscher vom University College London (GB) bestätigen den Nutzen von Obst und Gemüse für die Herzgesundheit, gehen aber davon aus, dass 7 Portionen am Tag einen höheren Nutzen erbringen. Für die Studie wurden 65.200 Probanden über 8 Jahre hinweg nach ihrem Obst- und Gemüsekonsum befragt. Von den Teilnehmern, die in der Anfangsphase etwa 57 Jahre alt waren, starben innerhalb von 8 Jahren 6,7 %. In der Gruppe, die weniger als eine Portion Gemüse aß, war die Sterblichkeit deutlich erhöht und lag bei 8,2 %. In der Gruppe, die sieben Portionen und mehr aß, lag die Rate bei 4,1 %. Letztere Gruppe hatte nach den Angaben der Forscher ein um 42 % niedrigeres Sterberisiko. Von diesen hohen Vorgaben sollte man sich nun nicht abschrecken lassen, denn der Körper ist für jede Portion Obst und Gemüse dankbar. Lesen Sie hier mehr zu den Gründen, warum mehr Obst und Gemüse am Tag empfohlen wird…

Neue Meta-Analyse: Tierische Fette doch nicht schädlich

31.03.2014 11:06

Die Wirkung von tierischen und pflanzlichen Fetten auf den menschlichen Körper wird immer wieder untersucht. Eine neue Meta-Analyse hat nun die Daten von fast 80 Studien ausgewertet, an denen etwa 600.000 Probanden teilnahmen, deren Ernährung und Gesundheit über Jahre dokumentiert wurde. Bestätigen konnten die Forscher, dass Omega-3-Fettsäuren das Risiko für einen Herzinfarkt senken. Auch wurde deutlich, dass Transfettsäuren (vorkommend in Fertiggerichten und Pommes) tatsächlich dem Herz-Kreislauf-System schaden. Hingegen bestätige die Datenlage nicht, dass der Verzehr von gesättigten Fettsäuren, wie sie in Käse, Sahne Butter und Fleisch vorkommen, zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten führt. Die Forscher empfehlen nun die Überarbeitung von bestehenden Ernährungsempfehlungen. Lesen Sie hier mehr zu den Ergebnissen, die die Einschränkung von tierischen Fetten lockern möchte…

Obst und Gemüse gründlich waschen

18.03.2014 10:40

Nach den Angaben von Lebensmittelexperten des TÜV Süd ist das gründliche Reinigen von Obst und Gemüse nicht nur zur Schmutzbeseitigung, sondern auch zur Entfernung von Pestiziden anzuraten. Durch eine gründliche Reinigung mit Wasser und Bürste werden auf der Schale befindliche Rückstände von Pestiziden so am sichersten entfernt. Die äußeren Blätter von Blattsalaten aus konventionellem Anbau sollte man trotz Reinigung nicht verzehren. Auch kann der Verzehr von Bio-Produkten empfohlen werden, da diese meist weniger belastet sind. Lesen Sie hier mehr zur Reinigung von Obst und Gemüse…

Spinatextrakt vermindert Hungergefühl

11.03.2014 13:41

Eine neue Studie von Wissenschaftlern der Universität von Lund (SWE) zeigt auf, dass täglich zugenommener Spinatextrakt Heißhungerattacken vermindern und auf diese Weise bei einer Gewichtsabnahme unterstützen kann. Probanden nahmen den Extrakt täglich verdünnt mit Wasser zu sich und gaben an, dass sie sich besser an drei tägliche Mahlzeiten halten konnten. Die Vergleichsgruppe nahm nur Wasser zu sich. Die Forscher gehen davon aus, dass die in Spinat enthaltenen Thylakoide Heißhungerattacken lindern. Der Verzehr von Spinat alleine sei dabei nicht ausreichend, denn nur nach der Zerkleinerung und Filterung werden Thylakoide extrahiert und können vom Körper aufgenommen werden. Lesen Sie hier mehr zu der Entdeckung des Spinatextrakts, der bei einer Gewichtsabnahme unterstützend wirken kann…

Nahrungsergänzungsmittel: Für Gesunde nicht nützlich

10.03.2014 11:30

Nach Angaben der Nationalen Verzehrsstudie (NVS II) nehmen dreiviertel der Deutschen Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Dabei ist die wissenschaftliche Wirkung der meisten Mittel nicht nachgewiesen. Auch nach Meinung von Helmut Heseker, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist die Einnahme von Vitamin D nicht notwendig, trotz wiederholt getätigter Aussagen, dass es den Deutschen besonders im Winter an Vitamin D fehle. Besser als die Einnahme eines künstlichen Produktes ist, wenn der Körper das Vitamin beim Aufenthalt in der Sonne auf natürliche Weise selbst herstellt. Ausnahmen bilden hier Senioren und Säuglinge. Ebenso ist eine ausgewogene Ernährung besser, als die Einnahme von Vitaminen, denn diese gleichen eine ungesunde Lebensweise nicht aus. Lesen Sie hier mehr zu umsatzstarken Nahrungsergänzungsmitteln und deren tatsächlichen Nutzen…

Neue Kennzeichnungspflicht für cholesterinsenkende Lebensmittel

25.02.2014 11:22

Die Stiftung Warentest informiert aktuell über die neue Kennzeichnungspflicht cholesterinsenkender Lebensmittel. Im Zuge von Untersuchungen, die festgestellt haben, dass cholesterinsenkende Lebensmittel bei Gesunden zu Gefäßschäden führen können, wurde diese Pflicht nun erlassen. Lebensmittel mit zugesetzten Pflanzens¬terinen haben eine erwiesene Wirksamkeit bei erhöhten Cholesterinspiegeln, werden aber auch von Personen verzehrt, die einen normalen Blutfettwert haben, da sie im Supermarkt neben alltäglichen Produkten zu finden sind. Nach der neuen Verordnung müssen daher derlei Produkte explizit darauf hinweisen, dass sie nicht für Personen vorgesehen sind, die ihre Blutfettwerte nicht überwachen müssen. Lesen Sie hier mehr zu cholesterinsenkenden Lebensmitteln und ihrer kritisch beurteilten Wirkung…

Mit gesunder Ernährung das Herz schützen

12.02.2014 16:05

Lange dachte man, dass man mit Low-Fat-Diäten Blutfettwerte senken kann und auf diese Weise sein Herz vor Arterienverkalkung und weiteren Krankheiten schützen kann. Forscher der Universität Arizona und der Northwestern University Chicago haben nun herausgefunden, dass allein eine fettreduzierte Ernährung sich nicht auf die Herzgesundheit auswirkt. Low-Fat-Diäten konnten zwar erhöhte Cholesterinwerte senken, wirkten sich aber nicht positiv auf das Vorkommen von Herzinfarkten. Vielmehr empfiehlt sich eine Ernährung, die sich aus viel Gemüse und Obst, weniger tierischen Fetten und dafür mehr pflanzlichen Fetten aus Nüssen und gesunden Ölen zusammensetzt. Auch wenn sich auf diese Weise Cholesterinwerte nicht verbessern ließen, sprechen die positiven Auswirkungen auf die allgemeine Herzgesundheit für sich. Lesen Sie hier mehr dazu, mit welcher Ernährung sich das Herz schützen lässt…

Diabetes Typ 2: Erhöhtes Risiko für Ehepartner

07.02.2014 13:45

Paare gleichen sich im Laufe der Zeit immer mehr aneinander an und übernehmen u.a. auch ungesunde Ernährungsgewohnheiten. In der Analyse von Forschern der McGill University in Montreal (CA) wurde nun festgestellt, dass in Ehen, in der ein Partner an Diabetes Typ 2 leidet, die Gefahr für den Lebensgefährten um 26 % erhöht ist, selbst daran zu erkranken. Für die Metaanalyse wurden die Daten von 6 Studien ausgewertet, in denen Daten von insgesamt rund 76.000 Paaren erfasst worden waren. Das erhöhte Risiko bestand hierbei erstaunlicherweise unabhängig vom Faktor Übergewicht. Die Forscher vermuten, dass Ehepaare nach und nach ähnliche Essgewohnheiten annehmen und sich ähnlich wenig bewegen. Die Wissenschaftler empfehlen daher, die Diagnose beim Partner als Signal für ein erhöhtes Risiko des anderen zu bewerten. Lesen Sie hier mehr zu den Ergebnissen, die zeigen, dass für Ehepartner ein erhöhtes Typ-2-Diabetes-Risiko besteht…

Energy Drinks können eine Gesundheitsgefahr darstellen

31.01.2014 16:51

Eine neue Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigt, dass bereits der Verzehr eines halben Liters Energy Drink am Tag eine gesundheitsgefährdende Wirkung haben kann. Für die Studie wurden Konsumenten auf LAN-Partys, Sportveranstaltungen und in Diskotheken nach ihrem Trinkverhalten befragt. Diese Bedingungen stellen laut der Studie eine besondere Gefahr dar, weil hier teilweise über einen längeren Zeitraum hinweg bis zu 5 Liter oder vermischt mit Alkohol konsumiert werden. In den Getränken enthaltene anregende Substanzen wie Koffein und Taurin sind demnach besonders unter den untersuchten Bedingungen (in hohen Mengen, mit Alkohol gemischt, bei Schlafentzug und unter körperlicher Belastung) gefährdend und können zu Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen und Krämpfen führen. Grundsätzlich sollten Kinder, Schwangere und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen keine Energy Drinks zu sich nehmen. Lesen Sie hier mehr zu den möglichen Folgen des Verzehrs von Energy Drinks…

Stiftung Warentest untersucht Schlankheitsmittel

30.01.2014 14:00

Schlankheitspillen und -pulver sind beliebt, um eine Gewichtsabnahme zu unterstützen. Daher untersuchte Stiftung Warentest 20 Mittel auf ihre Wirkung. Bewertet wurden sie im Hinblick auf eine dauerhafte Gewichtsreduktion. Letztlich konnte festgestellt werden, dass die rezeptfrei erwerblichen Fettblocker, Sättigungskapseln und Kohlenhydratblocker nicht geeignet sind und bei einer Gewichtsabnahme kaum helfen. Lediglich ein Fettblocker konnte eine kurzfristige Wirkung zeigen. Außerdem fehlen ein Nachweis der Wirksamkeit sowie unabhängige Studien über langfristige Ergebnisse. Um nachhaltig Gewicht zu verlieren empfehlen die Tester daher, auf Schlankheitsmittel zu verzichten und stattdessen auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung kombiniert mit Bewegung zu setzen. Lesen Sie hier mehr zu den wirkungslosen Schlankheitsmitteln…

Mit Schadstoffen belasteter Tiefkühlblattspinat

25.01.2014 13:45

Ein neuer Lebensmitteltest der Zeitschrift Ökotest untersuchte Tiefkühlblattspinat auf ihre Belastung mit Nitraten und Cadmium. Der Vorteil des tiefgefrorenen Gemüses liegt klar in seinen wertvollen Nährstoffen wie Provitamin A, Vitamin E, Eisen, Calcium, Kalium und Magnesium. Allerdings können sich schon zur Zeit des Anbaus Schadstoffe wie Nitrat und Cadmium im Spinat sammeln. Obwohl Landwirte die Pflanzen vor der Ernte prüfen, wurde nun in vielen Fällen eine hohe Belastung von Nitraten und Cadmium im Tiefkühlprodukt gefunden. Gut abgeschnitten haben fast ohne Ausnahme Bio-Blattspinate – ob es sich um günstige Lidl-Produkte oder ein teureres Produkt von Alnatura handelte machte hier keinen Unterschied. Daher raten die Lebensmittelexperten zum Kauf von Bioprodukten. Lesen Sie hier mehr zu belastetem Tiefkühlblattspinat…

Einheitliches Sigel für regionale Lebensmittel

23.01.2014 16:37

Als Reaktion auf den zunehmendem Ruf nach einer zuverlässigen Ursprungsangabe für regionale Lebensmittel wurde nun ein neues, bundesweit gültiges Sigel eingeführt. Das rechteckige, hellblaue „Regionalfenster“ zeigt, aus welcher Region die Hauptzutat stammt. Bereits seit einigen Monaten ist das Sigel testweise im Verkauf, Lidl hat es in 500 Filialen in Bayern eingeführt, Edeka plant die Einführung für Obst, Gemüse und Eier im Südwesten. Außerdem lassen sich in Berlin und Brandenburg Erzeugnisse aus artgerechter Tierhaltung dank des „Tierwohl“-Labels des Deutschen Tierschutzbundes erkennen. Hersteller, die die Haltung von Nutztieren gegenüber den gesetzlichen Mindestvorgaben optimiert haben, dürfen ihre Fleischerzeugnisse mit diesem Sigel versehen. Allerdings ist z. B. das Regional-Sigel eine freiwillige Angabe und eine Täuschung durch falsche Regionalangaben weiterhin möglich. Für den Verbraucher gilt demnach weiterhin, beim Einkauf aufmerksam zu sein. Lesen Sie hier mehr zu den neuen Lebensmittelsigeln…

Übergewicht-Paradox trifft nicht auf Typ-2-Diabetiker zu

16.01.2014 16:36

Die Ergebnisse einer großen Studie, die in der Fachzeitschrift „New England Journal of Medicine" veröffentlich wurde, räumt nun mit dem Übergewicht-Paradox auf. Einige Studien wiesen zwar darauf hin, dass Übergewichtige von ihren überzähligen Kilos profitieren, da sie schützen und so das Leben verlängern. Forscher der Harvard School of Public Health in Boston (USA) fanden nun heraus, dass dies insbesondere nicht auf Diabetiker zutrifft. Beobachtet wurden 8970 Frauen und 2457 Männern in einem Zeitraum von 16 Jahren und bis zu 36 Jahren, die an Diabetes erkrankten. Insgesamt lag die Sterblichkeitsrate in der Gruppe der Normalgewichtigen niedriger als bei den Übergewichtigen. Die Studie konnte nun die Empfehlung unterstützen, dass Typ-2-Diabetiker möglichst ihr Gewicht reduzieren sollten. Lesen Sie hier mehr zu der neuen Studie, die das Übergewicht-Paradox bei Diabetikern widerlegen konnte…

Multivitaminsäfte halten meist nicht, was sie versprechen

09.01.2014 16:42

Ein aktueller Test der Zeitschrift Ökotest zeigt nun, dass Hersteller von Multivitaminsäften Versprechungen machen, die die Säfte meist nicht einhalten können. 8 von 18 geprüften Säften vielen im Test sogar ganz durch. Die Tester bemängeln unter anderem, dass die Getränke zu viele zugesetzte Vitamine enthalten, die man besser aus frischen Lebensmitteln beziehen sollte. Insgesamt wurden bis zu 12 Vitamine zugesetzt, was auch nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung eher schädlich sein kann. Es handelt sich bei diesem Ausmaß bereits um Nahrungsergänzung, die nur in Ausnahmefällen sinnvoll sei. Außerdem wird für die Herstellung der meisten Säfte nur Fruchtsaftkonzentrat verwendet, das mit dem natürlichen Ursprungsprodukt nicht mehr viel gemein hat. Lesen Sie hier mehr zu Fruchtsäften, die im Test gut abgeschnitten haben…

Männer essen mehr Süßes

08.01.2014 16:55

Männer essen insgesamt mehr – ob es sich um Fleisch- und Wurstwaren handelt, oder um Nudeln und Reis. Dies ist das Fazit des 12. Ernährungsberichtes der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), in dem sie Daten der „Nationalen Verzehrsstudie II“ verarbeitete. Laut des Berichts nehmen Männer wöchentlich doppelt so viel Fleisch wie Frauen zu sich und überschreiten damit die von der DGE empfohlenen um 300 bis 600 Gramm um das Zweifache. Außerdem trinken sie doppelt so viel Limonade und sechsmal mehr Bier. Neben diesen geschlechtsspezifischen Unterschieden wurde festgestellt, dass alle Befragten zu wenig Fisch und Obst essen. Der empfohlene Wert wird von beiden Geschlechtern deutlich unterschritten. Ob diese Angaben derzeit noch aktuell sind ist fraglich, da die analysierten Daten bereits in den Jahren 2005 - 2007 erhoben wurden. Dennoch empfiehlt die DGE insgesamt einen höheren Verzehr rein pflanzlicher Lebensmittel. Lesen Sie hier mehr zu unserem Essverhalten…

Paleodiät belegt letzten Platz

08.01.2014 15:38

Bei der neuesten Umfrage von „U. S. News & World Report“ schaffte es die kontroverse Paleodiät nur auf den letzten Platz unter 32 betrachteten Diäten. Gründe hierfür sind, dass diese Ernährungsform zu sehr einschränkt und sich somit nicht als dauerhafte Ernährungsform eignet. Wichtiger noch ist aber, dass das Verbot vieler Lebensmittel wie z. B. Getreide dazu führt, dass essenzielle Nährstoffe nicht zugeführt werden. Mit der ebenfalls letztplatzierten Dukan-Diät zählt die Steinzeitdiät zu Ernährungsformen, die eine proteinreiche und dabei kohlenhydratreduzierte Kost empfehlen. Lesen Sie hier mehr zu der Bewertung von 32 bekannten Diäten…

Körperfettwaagen messen nur ungenau

06.01.2014 15:36

Die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest zeigen, dass Körperfettwaagen meist nur ungenau messen. Die gemessenen Fettwerte wichen zwischen 14 und 23 % von den tatsächlichen Werten ab. Kontrolliert wurde hierbei mit Werten einer Messung, die mit einem Profimessgerät durchgeführt wurde, das „den Körperfettanteil mit einer Messung durch den ganzen Körper von Hand zu Fuß“ bestimmt. Im Gegensatz dazu ist die Reichweite einer Körperfettwaage geringer – diese misst ausgehend von den Füßen bis maximal zum unteren Teil des Bauches und liefert so keine genauen Ergebnisse. Die Waagen, die mittels nicht spürbaren Stroms den Stromwiderstand im Körper messen, haben selbst bei derselben Person unterschiedliche Ergebnisse geliefert und sind demnach nur wenig zuverlässig. Dennoch bewertet die Stiftung Warentest immerhin zehn Produkte mit einem „gut“. Lesen Sie hier mehr zu der Zuverlässigkeit von Körperfettwaagen…

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